Vermutlich erwartet ihr hier jetzt einen fröhlichen "Mein erster Schultag war sooo cool, ich freu mich schon auf morgen"-Eintrag, so wie man ihn bei vielen anderen Austauschschülern sieht.
Falsch.
Mein erster Schultag war beschissen. Nein, wirklich. Ich sag das nicht nur so.
Aber fangen wir von vorne an.
Angefangen hat es damit, dass ich um halb sieben aufstehen musste. Das war etwas schwer für mich.
Schnell unter die Dusche gegangen, dick mit Sonnencreme eingeschmiert, etwas gefrühstückt, noch mal nachgeguckt, ob ich alles habe, ab zum Bus.
Eigentlich war ích nicht nervös, aber dann wurde ich doch schon etwas aufgeregt.
Der Bus war zu spät. Wir standen am Straßenrand und Ricky hat mir erklärt, dass wir uns Stühle dorthin stellen sollten.
Dann, zehn Minuten, nachdem er wirklich da sein sollte, kam er dann den Hügel hinunter. Es war ein waschechter gelber Schulbus. Na gut, nicht wirklich waschecht. Sieht nicht ganz so aus, wie man's in den Fernsehsendungen aus Amerika kennt. ABER - wir sind hier ja auch nicht in Amerika, wir sind hier in Penneshaw, Kangaroo Island, South Australia.
Dann ging es also los. Ab nach Kingscote.
Die letzten beiden Tage waren einfach nur ekelig warm. Man will den ganzen Tag einfach nur rumsitzen. Sogar schon jetzt, um zwanzig vor acht, war es drückend heiß. Aber was sein muss, muss sein.
Wir waren nicht ganz die ersten im Bus. Zwei Jungen, Tristan und den anderen Namen hab ich vergessen, saßen schon dort. Tristans Namen kenn ich aber auch nur, weil er in unserer Stufe ist.
Das waren offensichtlich Freunde von Ricky, also haben wir uns dazu gesetzt. Also, in andere Reihen. Auf dem Weg nach American River hat jeder seine eigene Bank. Man macht es sich gemütlich, so weit es geht, und sitzt die Zeit aus. Dabei hört man Musik mit seinem Ipod oder unterhält sich mit anderen - wenn man denn welche kennt oder sich an der Unterhaltung beteiligen kann.
In American River mussten wir dann in einen anderen Bus wechseln. Der Grund dafür? Kenne ich nicht.
Hier konnten wir nicht mehr jeder einzeln sitzen.
Erst hab ich mich gefragt, warum alle sich so beschweren, also so unangenehm waren die Busse jetzt wirklich nicht. Aber dazu später mehr.
Ricky hatte mich zwar allen vorgestellt, und erst habe ich auch versucht, der Unterhaltung zumindest zu folgen und mich einzubringen, aber mir gegenüber wurde trotzdem ziemliches Desinteresse gezeigt.
Als wir dann endlich! angekommen sind, gab es auf dem Schulhof etwas Chaos.
Der "Oberschulleiter", also der Rektor von allen Schulen auf ganz Kangaroo Island, hat noch schnell etwas gesagt und hat die Homegroup Teacher verlesen.
Danach hatten wir dann Homegroup.
Homegroup: Man trifft sich jeden Morgen zehn Minuten lang um den Tagesplan durchzusprechen.
Heute allerdings hatten wir zwei ganze Stunden lang Homegroup bei Mr Martin, er ist so etwas wie unser Klassenlehrer. Er hat den Stundenplan so gut es geht angeschrieben - und damit ziemliches Chaos verursacht.
Unsere ganze Stufe ist in zwei Klassen eingeteilt - 10a und 10b. Ich bin 10a, zusammen mit Ricky.
Ich hatte ja erzählt, dass ich mich an zwei Stellen entscheiden durfte, was ich machen will. Möööp. Gilt nicht mehr. Jetzt haben wir selber keine Entscheidung mehr. Wir müssen in unserer Klasse bleiben. Abgesehen von Art und Engineering. Da dürfen wir uns noch entscheiden. Klasse.
Jetzt habe ich anscheinend Auto anstatt Hospitality, und aus irgendeinem Grund, den ich mir nicht erklären kann, hab ich IT. Ricky nicht. Viele Leute nicht. Ich werde morgen noch mal fragen.
(Nicht, dass ich Informatik nicht mag, hier krieg ich es ja manchmal auch ziemlich gut hin, aber ...)
Dann haben wir auch so ein Paket bekommen, mit ein paar dicken Heften und so etwas wie Collegeblöcken, außerdem einem ziemlich langen Lineal, einem Kreisdings, einem Radiergummi, zwei Bleistiften, zwei Kullis, einem Ordner, zwei Heftern, und so weiter, und so weiter.
Immer noch herrschte ziemliches Durcheinander und viel Verwirrung. Niemand wusste genau, welche Stunden er hatte. Wir haben versucht das zu klären, hat aber nicht geklappt.
Heather, also Ms Fisher, hat dann für Montag - heute - angeschrieben, welche Klasse was hat. Den Tag konnten wir also mit Sicherheit überstehen. Na ja. So fast. Mr Martin hat nämlich noch die Wettervorhersage vorgelesen - 41 degrees. "That's for Adelaide", sagte Ms Fisher. Mr Martin: "No, I'm not really sure."
Schließlich wurde es auch richtig warm, aber ob es 41° waren? Not sure.
Nach der Homegroup hatte Group A dann Science. Jetzt schon war ich irgendwie abgenervt und verwirrt. Warum hab ich plötzlich IT? Wie soll ich den Tag überstehen? Und was bitte soll ich am Freitag machen, wenn Ricky nicht da ist und mir nicht helfen kann?
Aber ein Tag kann ja nicht gänzlich schlecht sein. Die Überraschung kam dann in Science.
Wir haben unsere Bücher aus der Library geholt (da gab es schon wieder Probleme, weil ich - mal wieder und wie schon den ganzen Tag lang - nicht in der Liste eingetragen war) und uns danach das Kapitel angeguckt, dass wir machen werden, die ersten drei Wochen or so. Die Planen hier alles nach Wochen. "In week xyz we'll do this and that."
Jedenfalls. Die Positive Seite war: wir haben das Thema in meiner deutschen Schule schon gehabt, gerade eben erst. Nervensystem, Diabetes und so weiter. Noch positiver ist, dass ich den Test über Diabetes als Klassenbeste abgeschnitten habe. Das Negative ist: wir müssen dazu ein Projekt machen und das ganze natürlich auf Englisch. Danach wird es an die 6. & 7. Klasse gegeben und die sollen das bewerten. Na toll. Ich werd ja mit Sicherheit echt gut abschneiden.
Na ja. Lassen wir es auf uns zukommen.
Danach hatte ich dann Mathe. Wieder ein paar Themen, die wir schon hatten (Satz des Pythagoras, Dreiecke, Zylinder, Kreise, ...). Manche davon sogar schon in der achten Klasse.
Negativ: Wir schreiben vier Tests. Das ganze plant die gute Frau, glaube ich, für den ersten Therm.
Insgesamt haben wir nichts Vernünftiges gemacht. Wir sollten uns alle vorstellen, sagen, was wir später werden wollen und was unser Hobby ist.
Ich hab mich ganz einfach vorgestellt: "I'm Susanna, I'm from Germany, I plan to study oceanography or to become a doctor, my hobbies are archery and playing the guitar."
Über die Hälfte der Klasse hatte nicht die leiseste Ahnung, was sie später machen wollen.
Nach Mathe hatten wir dann Health. Zwei Stunden lang.
Health ist ein Fach, in dem wir darüber sprechen, was mit unserem Körper passiert, wenn wir Alkohol trinken oder Drogen nehmen. So was eben. Damit wir unsere Zukunft nicht verbauen.
Wir haben erst ein True-or-false-quiz gemacht. Und in der zweiten Stunde, da war ich sehr verwundert, haben einige gefragt, ob wir nicht PE, Sport, machen könnten, (die Lehrerin ist auch unsere Sportlehrerin), und sie hielt das auch noch für in Ordnung und wir haben Montags jetzt immer eine Stunde Sport und eine Stunde Health anstatt zwei Stunden Health. Hier gehen die Lehrer ohnehin viel persönlicher mit den Schülern um als in Deutschland. In Sport durften wir uns aussuchen, ob wir mitmachen wollen oder lieber nicht. Ich habe Nein gesagt, weil ich das Spiel nicht verstanden habe, nein, ich weiß nicht mal wie es heißt, sonst könnte ich die Regeln ja wenigstens googeln.
Nach der dritten Stunde hatten wir übrigens zwanzig Minuten Pause, also nach Science. Ich bin Ricky hinterher gelaufen und wir haben uns mit drei anderen Mädchen in den Schatten auf die Wiese gesetzt und etwas gegessen. War mir gerade nur aufgefallen, dass ich das vergessen habe.
Nach der Mittagspause um 1:15 hatten wir dann PLP. Mittlerweile weiß ich sogar, was das ist. Personal Learning Plan. Mr Martin, ebenfalls Lehrer für das in 10a, hat uns erklärt, dass wir durchgehen werden, was wir in unserer Zukunft machen könnten. Und zu diesem Jahr gehört auch, dass wir diesmal 20 Stunden für die Community arbeiten müssen. Und wenn ich es richtig verstanden habe, dann machen wir am Ende des zweiten Terms eine zwewöchige Reise nach Adelaide, bei der wir eine Woche lang Work experience (Praktikum) machen und eine Woche lang Adelaide erkundigen. Unis angucken und so.
Bis Donnerstag müssen wir dann noch 5 Dinge aufschreiben, wo wir unsere gemeinnützige Arbeit auf der Insel machen könnten.
Ich hab noch keine Ahnung.
Nach PLP hatten wir dann Schluss. Dann begann der Höllentrip. Es war 15:30, als wir in den Bus kamen. Es war stickig und heiß, und wir mussten nebeneinander sitzen, weil nicht genügend Plätze da waren, dass alle alleine saßen. Jeder hat geschwitzt und wir haben so viele Fenster wie möglich aufgemacht.
Wie schon den ganzen Tag lang konnte ich mich nicht an der Unterhaltung beteiligen.
Mein dickes Schuluniform-Poloshirt klebte an meinem Sitz und meinem Rücken. Außerdem hatte ich Durst. Es war widerlich.
In American River mussten wir wieder umsteigen und diesmal konnten wir glücklicherweise allein sitzen. Hier verstand ich dann auch, warum alle die Busse ungemütlich fanden.
Der Bus leerte sich nach und nach und irgendwann mussten Ricky und ich aussteigen.
Mein erster Schultag war getan.
Und falls sich nun irgendjemand fragt, warum mein Schultag so scheiße war: Es ist schwer zu erklären, wenn man nicht dabei war. Ich habe niemanden verstanden, habe niemanden richtig kennengelernt, weil ich mein Englisch anscheinend überschätzt habe und ich mich nicht vernünftig verständigen konnte, es war warm, die Stühle in der Schule ungemütlich und ich bis 16:30 unterwegs.
Vielleicht bin ich auch einfach empfindlich. Vielleicht hatte ich auch einfach mal einen schlechten Tag. Aber ich hoffe wirklich, dass sich das bald ändert.
Suse.
P.S.: Ansonsten war ich heute noch am Strand, kurz schwimmen. Libby meinte alle drei Sekunden "Ah, a warm patch!"
Irgendwann bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das Meer einfach warm ist und es ein cold patch ist, den sie hin und wieder gefunden hat.
Außerdem habe ich dann die erste Redbackspider meines Lebens gesehen. Zwar nicht drinnen, aber ich hab sie gesehen. Sie hing am Deckenbalken über der Terrasse; Libby wollte sie mit einem Marmeladenglas einfangen, aber als sie dann runtergefallen ist, hat sie sie getötet.
Leider hab ich keine Fotos gemacht. Bald mach ich vielleicht welche von meiner Schuluniform und der Schule. Mal sehen.
Ein kleiner Blog über mein halbes Jahr "dort unten", in dem ich all meine Erfahrungen und Erinnerungen festhalten möchte. :)
Montag, 31. Januar 2011
Freitag, 28. Januar 2011
Australia Day, Inselrundfahrt & meine Schule.
Hallo meine Lieben :)
Es ist zwar noch nicht Samstag, aber ich kann ja trotzdem schon mal berichten, was geschehen ist.
Also. Was bis jetzt noch passiert ist. Kurz nach meinem Post ist Charlie wieder aufgetaucht! :D
Mittlerweile läuft sie schon wieder durchs Haus und am Haus herum. Erst heute Morgen hat sie mich erschreckt, indem sie einfach vom Schrank gesprungen ist, während ich geduscht habe.
Dann durften wir am Dienstag auch noch einen wundervollen Sonnenuntergang bewundern, nachdem es geregnet hatte und am Himmel sogar zwei Regenbogen waren. Ich werde ein paar Fotos beilegen.
Mittwoch. Es war Australia Day :)
Wir haben einen recht langweiligen Vormittag gehabt und dann sind wir gegen Mittag zu Helen gefahren. Sie hat ein Barbecue zur Feier des Tages (und dafür, dass sie ab nun eine Australierin war; sie kommt aus England, glaube ich) gemacht. Auf dem Weg dorthin sind wir noch schnell zu der winzigen Tankstelle gefahren, damit wir auch ja noch ein paar australische Flaggen haben. In dem Laden gab es nur die kleinen Flaggen für Autos, die man bei der Weltmeisterschaft an so gut wie jedem Auto sieht. Erst hab ich mich gewundert: "Wieso brauchen wir unbedingt Flaggen?" Dann sind wir nach gegenüber zu dem Hotel, das ich für ein Kiosk gehalten habe :D, gegangen und haben dort ein Stück Kuchen geschenkt bekommen (stinknormaler Kuchen mit leichtem Schokoüberzug und Kokosraspeln. War sehr klebrig, ziemlich lecker und wahrscheinlich unendlich kalorienreich.) Als wir dann bei Helen angekommen sind, hat sich meine Frage auch schon von selbst beantwortet. Überall hingen große Flaggen, viele Leute hatten Aufklebtattoos mit der Flagge auf Gesichtern und Rücken und Helen hat sogar ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Aussie, Aussie, Aussie! Oi, oi, oi!" angehabt. Die Australier sind sehr stolz auf ihr Land, und das zeigen sie auch.
Ich habe mich im Grunde ziemlich gelangweilt, weil ich kaum jemanden kannte. Zwischendurch bin ich dann noch mit Sara und Maddie runter ins Dorf und kurz an den Strand. Aber auch das war nicht sehr ereignisreich. Ich habe nicht mitreden können, weil sie sich über eine Party unterhalten haben, bei der ich nicht dabei war und die Namen, die erwähnt wurden, kannte ich nicht. Als wir wieder bei den anderen waren, haben wir etwas gegessen und es wurde We Sing! gespielt. Es war ziemlich lustig.
Und abends, bevor ich ins Bett gegangen bin, hab ich dann noch eine australische Flagge an meine Nachttischlampe geheftet :)
Auch wenn es an einigen Stellen nicht so klingt, ich fand den Tag wirklich gut. Leider hatte ich meine Kamera vergessen.
Dann kam der Donnerstag. Aus irgendeinem Grund, den mir niemand verraten hatte, mussten wir um viertel nach sieben aufstehen. Wir haben ganz schnell gefrühstückt, und dann sind wir auch schon ins Auto gestiegen. Da hat mir dann schließlich auch jemand gesagt, dass Teddy mit uns rund um die Insel fahren würde. :)
Unser erster Stopp war in American River. Dort haben wir uns ziemlich lange aufgehalten, weil Teddy "kurz" was erledigen musste. Auf dem Weg dorthin habe ich auch schon meine ersten lebendigen Wallabies gesehen! :)
Gleich drei davon sind über die Straße gehoppelt.
Danach sind wir an jegliche Strände auf der ganzen Insel gefahren. Entschuldigt bitte, dass ich mich nicht jeden Namen erinnere, aber denkt euch einfach, dass alles mit "Bay" endet. Zwei Namen weiß ich aber noch - das waren zwei der letzten Strände, die wir besucht haben :D : Stoker Bay, Emu Bay. Der letzte war der Strand, an dem manchmal gesurft wird, haben mir die anderen berichtet, aber ich hab den Namen leider vergessen. Er war zwar wunderschön, aber ich verstehe nicht, wie dort jemand surfen kann. Man ist viel zu nah an den Krallen der Felsen.
An den meisten Stellen haben wir uns aufgehalten, weil Teddy offensichtlich irgendwie auf der ganzen Insel Mitverantwortung für das Bauen von irgendwelchen Dingen ist. An den Stränden waren es häufig Toiletten :D, und am Emu Bay und bei American River waren es irgendwelche Plätze.
Insgesamt habe ich 100 Fotos gemacht, aber ich kann die hier unmöglich alle reinstellen. Ich werde versuchen, ein paar von den besten rauszupicken.
Am Nachmittag sind wir dann ziemlich müde und ausgelaugt zurückgekommen. Das war ein wirklich guter Tag. Wirklich wirklich gut. :)
Freitag. Heute.
Wir waren in meiner Schule, so gegen Mittag. Davor hab ich, wie immer, nichts gemacht. Abgesehen von Duschen und einer Begegnung mit Charlie, wie ich schon berichtet hab :D.
Die Schule ist nicht sonderlich groß, aber es gibt einfach so viele Gebäude und Räume. Außerdem musste ich mich jeder Person, die uns über den Weg gelaufen ist, vorstellen.
Aber nun mal von vorn. Wir sind zu Heather gegangen, in ihrem Büro haben wir ein bisschen geredet (offensichtlich denken sie, mein Englisch wäre schlechter als es ist. Es kommt zwar nicht so rüber, aber ich verstehe mehr als sie denken) und dann meinen Stundenplan zu Ende gestaltet. Auch wenn ich das nicht gerne zugebe - meine Stunden sind echt nicht die besten.
Die Stunden (Meereskunde und sonstiges), die der Grund waren, dass ich unbedingt an diese Schule wollte, existieren offensichtlich nicht. Zumindest nicht für Year 10. Toll. Mein halber Stundenplan stand schon.
Dann konnte ich mich noch zweimal zwischen zwei Fächern entscheiden. Das erste Mal zwischen Auto und Hospitality. Auto: Autos. Wie der Motor funktioniert und all so was. Nein, nicht mein Ding.
Hospitality: Kochen. Eigentlich auch nicht mein Ding. Aber besser als Auto.
Das zweite Mal sollte ich mich zwischen Art und Engineering entscheiden. Engineering: Arbeiten mit Metall. Art: Kunst.
Da ich von Kunst nichts verstehe, außer wenn ich einen Stift in die Hand gedrückt bekomme und Worte verfassen soll (das würde ich jetzt aber nicht wirklich als Kunst bezeichnen. Einen ausgeprägten Wortschatz kann man sich auch anlernen), habe ich mich für Engineering entschieden. Ricky und ich werden die einzigen Mädchen in diesem Kurs sein. Und in unserer Klasse sind insgesamt 32 Leute, davon sind 10 Mädchen.
Hinterher gab es noch eine Rundführung. Sie haben mir den IT-Raum gezeigt mitsamt der Frau, die ihn organisiert, die Bibliothek - mitsamt den Frauen, die ihn organisieren :D -, den Bio-, Chemie- und Physiklehrer, den Platz, wo man sein Mittagessen isst, einige andere Räume, die Sporthalle, und so weiter, und so weiter.
Danach haben wir mir noch schnell ein T-Shirt für den Sportunterricht gekauft.
Auch wenn meine Stunden nicht unbedingt immer meinem Geschmack entsprechen, und ich keine Ahnung habe, was PLP für ein Fach sein soll, freue ich mich schon auf Montag.
Danach sind wir noch einmal großeinkaufen in Kingscote gewesen. Vorher habe ich noch meine erste Fleisch-Kartoffel-Pastete gegessen :D.
Nachdem wir dann im Supermarkt gewesen sind, musste Libby noch was erledigen und wir sind in so einen kleinen Surfershop gegangen, weil Ricky's Schuhe gerade kaputt gegangen waren und ich auch noch Flip-Flops ... also, ich meine, thongs brauchte (so nennt man sie hier: "thongs". American English, sagt mein Wörterbuch). Dann habe ich 20$ für ein Paar thongs ausgegeben. Hier ist generell alles so teuer. Und das sage ich nicht nur so, im Supermarkt haben wir zum Beispiel für 14 komische Riegel von sonst was 7$ bezahlt. Ricky fand das noch billig, weil man für 7 Stück 5$ hätte bezahlen müssen. Na ja, ich werd mich bestimmt irgendwann dran gewöhnen, dass man selbst für eine Schokolade fast 5$ bezahlen muss.
Danach sind wir noch zu einer Freundin von Libby gefahren. Sie ist Künstlerin und hat uns auch gleich ihre neusten Kunstwerke gezeigt: Meerjungfrauen. Sie macht das mit diesen halben Schaufensterpuppen, die ohne Rücken. Sie bemalt sie, klebt Steinchen drauf. Die sind ihr wirklich gut gelungen.
Als wir dann endlich, endlich wieder zu Hause waren, und es schon halb 5 durch war, sind Ricky, Maike und ich mit Libby ins Dorf gefahren und für 2 Stunden an den Strand gegangen. Erst lagen wir auf einer Wiese, dann haben wir unsere Sachen gepackt, sind nach unten an den Strand gelaufen, haben Jax angebunden und sind eine kurze Strecke gerannt. Danach waren wir im Wasser. Das tat echt gut, auch wenn ich anfangs gefroren habe.
Tja. Und das war auch schon mein Freitag. Grade haben wir noch zu Abend gegessen und jetzt sitzen Ricky und ich vorm Fernseher. Gleich geh ich aber auch ins Bett, weil wir schon wieder 11 Uhr haben.
Morgen ist irgendwie so eine Goodbye-Maike-Party bei einer Freundin von Maike, und die beiden haben mich eingeladen, mitzukommen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mitkommen werde. Wahrscheinlich schon, aber ich werde mich abends von jemandem abholen lassen. Wenn das nicht geht, dann werd ich's lassen.
Jetzt packe ich noch schnell die Fotos rein und dann wünsche ich allen eine gute Nacht.
Alles Liebe,
Suse :)
Es ist zwar noch nicht Samstag, aber ich kann ja trotzdem schon mal berichten, was geschehen ist.
Also. Was bis jetzt noch passiert ist. Kurz nach meinem Post ist Charlie wieder aufgetaucht! :D
Mittlerweile läuft sie schon wieder durchs Haus und am Haus herum. Erst heute Morgen hat sie mich erschreckt, indem sie einfach vom Schrank gesprungen ist, während ich geduscht habe.
Dann durften wir am Dienstag auch noch einen wundervollen Sonnenuntergang bewundern, nachdem es geregnet hatte und am Himmel sogar zwei Regenbogen waren. Ich werde ein paar Fotos beilegen.
Mittwoch. Es war Australia Day :)
Wir haben einen recht langweiligen Vormittag gehabt und dann sind wir gegen Mittag zu Helen gefahren. Sie hat ein Barbecue zur Feier des Tages (und dafür, dass sie ab nun eine Australierin war; sie kommt aus England, glaube ich) gemacht. Auf dem Weg dorthin sind wir noch schnell zu der winzigen Tankstelle gefahren, damit wir auch ja noch ein paar australische Flaggen haben. In dem Laden gab es nur die kleinen Flaggen für Autos, die man bei der Weltmeisterschaft an so gut wie jedem Auto sieht. Erst hab ich mich gewundert: "Wieso brauchen wir unbedingt Flaggen?" Dann sind wir nach gegenüber zu dem Hotel, das ich für ein Kiosk gehalten habe :D, gegangen und haben dort ein Stück Kuchen geschenkt bekommen (stinknormaler Kuchen mit leichtem Schokoüberzug und Kokosraspeln. War sehr klebrig, ziemlich lecker und wahrscheinlich unendlich kalorienreich.) Als wir dann bei Helen angekommen sind, hat sich meine Frage auch schon von selbst beantwortet. Überall hingen große Flaggen, viele Leute hatten Aufklebtattoos mit der Flagge auf Gesichtern und Rücken und Helen hat sogar ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Aussie, Aussie, Aussie! Oi, oi, oi!" angehabt. Die Australier sind sehr stolz auf ihr Land, und das zeigen sie auch.
Ich habe mich im Grunde ziemlich gelangweilt, weil ich kaum jemanden kannte. Zwischendurch bin ich dann noch mit Sara und Maddie runter ins Dorf und kurz an den Strand. Aber auch das war nicht sehr ereignisreich. Ich habe nicht mitreden können, weil sie sich über eine Party unterhalten haben, bei der ich nicht dabei war und die Namen, die erwähnt wurden, kannte ich nicht. Als wir wieder bei den anderen waren, haben wir etwas gegessen und es wurde We Sing! gespielt. Es war ziemlich lustig.
Und abends, bevor ich ins Bett gegangen bin, hab ich dann noch eine australische Flagge an meine Nachttischlampe geheftet :)
Auch wenn es an einigen Stellen nicht so klingt, ich fand den Tag wirklich gut. Leider hatte ich meine Kamera vergessen.
Dann kam der Donnerstag. Aus irgendeinem Grund, den mir niemand verraten hatte, mussten wir um viertel nach sieben aufstehen. Wir haben ganz schnell gefrühstückt, und dann sind wir auch schon ins Auto gestiegen. Da hat mir dann schließlich auch jemand gesagt, dass Teddy mit uns rund um die Insel fahren würde. :)
Unser erster Stopp war in American River. Dort haben wir uns ziemlich lange aufgehalten, weil Teddy "kurz" was erledigen musste. Auf dem Weg dorthin habe ich auch schon meine ersten lebendigen Wallabies gesehen! :)
Gleich drei davon sind über die Straße gehoppelt.
Danach sind wir an jegliche Strände auf der ganzen Insel gefahren. Entschuldigt bitte, dass ich mich nicht jeden Namen erinnere, aber denkt euch einfach, dass alles mit "Bay" endet. Zwei Namen weiß ich aber noch - das waren zwei der letzten Strände, die wir besucht haben :D : Stoker Bay, Emu Bay. Der letzte war der Strand, an dem manchmal gesurft wird, haben mir die anderen berichtet, aber ich hab den Namen leider vergessen. Er war zwar wunderschön, aber ich verstehe nicht, wie dort jemand surfen kann. Man ist viel zu nah an den Krallen der Felsen.
An den meisten Stellen haben wir uns aufgehalten, weil Teddy offensichtlich irgendwie auf der ganzen Insel Mitverantwortung für das Bauen von irgendwelchen Dingen ist. An den Stränden waren es häufig Toiletten :D, und am Emu Bay und bei American River waren es irgendwelche Plätze.
Insgesamt habe ich 100 Fotos gemacht, aber ich kann die hier unmöglich alle reinstellen. Ich werde versuchen, ein paar von den besten rauszupicken.
Am Nachmittag sind wir dann ziemlich müde und ausgelaugt zurückgekommen. Das war ein wirklich guter Tag. Wirklich wirklich gut. :)
Freitag. Heute.
Wir waren in meiner Schule, so gegen Mittag. Davor hab ich, wie immer, nichts gemacht. Abgesehen von Duschen und einer Begegnung mit Charlie, wie ich schon berichtet hab :D.
Die Schule ist nicht sonderlich groß, aber es gibt einfach so viele Gebäude und Räume. Außerdem musste ich mich jeder Person, die uns über den Weg gelaufen ist, vorstellen.
Aber nun mal von vorn. Wir sind zu Heather gegangen, in ihrem Büro haben wir ein bisschen geredet (offensichtlich denken sie, mein Englisch wäre schlechter als es ist. Es kommt zwar nicht so rüber, aber ich verstehe mehr als sie denken) und dann meinen Stundenplan zu Ende gestaltet. Auch wenn ich das nicht gerne zugebe - meine Stunden sind echt nicht die besten.
Die Stunden (Meereskunde und sonstiges), die der Grund waren, dass ich unbedingt an diese Schule wollte, existieren offensichtlich nicht. Zumindest nicht für Year 10. Toll. Mein halber Stundenplan stand schon.
Dann konnte ich mich noch zweimal zwischen zwei Fächern entscheiden. Das erste Mal zwischen Auto und Hospitality. Auto: Autos. Wie der Motor funktioniert und all so was. Nein, nicht mein Ding.
Hospitality: Kochen. Eigentlich auch nicht mein Ding. Aber besser als Auto.
Das zweite Mal sollte ich mich zwischen Art und Engineering entscheiden. Engineering: Arbeiten mit Metall. Art: Kunst.
Da ich von Kunst nichts verstehe, außer wenn ich einen Stift in die Hand gedrückt bekomme und Worte verfassen soll (das würde ich jetzt aber nicht wirklich als Kunst bezeichnen. Einen ausgeprägten Wortschatz kann man sich auch anlernen), habe ich mich für Engineering entschieden. Ricky und ich werden die einzigen Mädchen in diesem Kurs sein. Und in unserer Klasse sind insgesamt 32 Leute, davon sind 10 Mädchen.
Hinterher gab es noch eine Rundführung. Sie haben mir den IT-Raum gezeigt mitsamt der Frau, die ihn organisiert, die Bibliothek - mitsamt den Frauen, die ihn organisieren :D -, den Bio-, Chemie- und Physiklehrer, den Platz, wo man sein Mittagessen isst, einige andere Räume, die Sporthalle, und so weiter, und so weiter.
Danach haben wir mir noch schnell ein T-Shirt für den Sportunterricht gekauft.
Auch wenn meine Stunden nicht unbedingt immer meinem Geschmack entsprechen, und ich keine Ahnung habe, was PLP für ein Fach sein soll, freue ich mich schon auf Montag.
Danach sind wir noch einmal großeinkaufen in Kingscote gewesen. Vorher habe ich noch meine erste Fleisch-Kartoffel-Pastete gegessen :D.
Nachdem wir dann im Supermarkt gewesen sind, musste Libby noch was erledigen und wir sind in so einen kleinen Surfershop gegangen, weil Ricky's Schuhe gerade kaputt gegangen waren und ich auch noch Flip-Flops ... also, ich meine, thongs brauchte (so nennt man sie hier: "thongs". American English, sagt mein Wörterbuch). Dann habe ich 20$ für ein Paar thongs ausgegeben. Hier ist generell alles so teuer. Und das sage ich nicht nur so, im Supermarkt haben wir zum Beispiel für 14 komische Riegel von sonst was 7$ bezahlt. Ricky fand das noch billig, weil man für 7 Stück 5$ hätte bezahlen müssen. Na ja, ich werd mich bestimmt irgendwann dran gewöhnen, dass man selbst für eine Schokolade fast 5$ bezahlen muss.
Danach sind wir noch zu einer Freundin von Libby gefahren. Sie ist Künstlerin und hat uns auch gleich ihre neusten Kunstwerke gezeigt: Meerjungfrauen. Sie macht das mit diesen halben Schaufensterpuppen, die ohne Rücken. Sie bemalt sie, klebt Steinchen drauf. Die sind ihr wirklich gut gelungen.
Als wir dann endlich, endlich wieder zu Hause waren, und es schon halb 5 durch war, sind Ricky, Maike und ich mit Libby ins Dorf gefahren und für 2 Stunden an den Strand gegangen. Erst lagen wir auf einer Wiese, dann haben wir unsere Sachen gepackt, sind nach unten an den Strand gelaufen, haben Jax angebunden und sind eine kurze Strecke gerannt. Danach waren wir im Wasser. Das tat echt gut, auch wenn ich anfangs gefroren habe.
Tja. Und das war auch schon mein Freitag. Grade haben wir noch zu Abend gegessen und jetzt sitzen Ricky und ich vorm Fernseher. Gleich geh ich aber auch ins Bett, weil wir schon wieder 11 Uhr haben.
Morgen ist irgendwie so eine Goodbye-Maike-Party bei einer Freundin von Maike, und die beiden haben mich eingeladen, mitzukommen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mitkommen werde. Wahrscheinlich schon, aber ich werde mich abends von jemandem abholen lassen. Wenn das nicht geht, dann werd ich's lassen.
Jetzt packe ich noch schnell die Fotos rein und dann wünsche ich allen eine gute Nacht.
Alles Liebe,
Suse :)
Dienstag, 25. Januar 2011
Meine Gastfamilie, das Haus, was noch passiert ist, was passieren wird.
Hey ihr da draußen :)
Also, ich dachte mir mal, dass ich ja einen Post schreiben könnte, in dem ich noch etwas über meine Gastfamilie und das Haus erzählen kann. Außerdem auch über die Pläne der Woche und was ich bisher noch gemacht habe.
Fangen wir mit meiner Gastfamilie an.
Sie besteht aus Teddy, dem Vater, der, glaube ich, ein ganz klitzekleines Bisschen was von einem Macho hat. Aber er ist witzig, auf jeden Fall. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was er arbeitet. :D
Dann ist da noch Libby, die Mutter. Ich mag sie wirklich gerne. Sie ist total nett, fragt mich ganz oft, wie's mir geht und ob alles in Ordnung ist, ob ich vielleicht irgendetwas möchte. Sie kümmert sich hier auch um den Haushalt und so was. Allerdings wäscht hier jeder selbst - sobald er fünfzehn ist. Glück für mich :D
Ricky, meine Gastschwester, ist fünfzehn, wird mit mir in eine Klasse gehen, sie ist, glaube ich, ein bisschen verrückt :D, und fragt mich immer, ob ich mitkommen möchte, wenn sie ins Dorf fahren oder so was. Ich gucke auch immer Filme mit ihnen.
Zu ihnen gehört dann noch Maike. Sie ist nur noch bis zum 4. Feb. hier, sie macht ein Praktikum, das habe ich ja schon mal erzählt. Sie war 2010 für ein halbes Jahr da und ist in den Winterferien zurückgekommen. Sie hilft mir immer, wenn ich etwas nicht verstehe, dann erklärt sie es mir in Deutsch. Oder auch wenn es ein Problem gibt, so wie das mit der Bank. Meine Organisation hat mir fälschlicherweise gesagt, es würde hier eine Westpac Bank geben. (Nein, gibt es nicht.) Ich weiß, dass das nicht gut für mein Englisch ist, aber ich find's gut :D
Die drei Schwestern von Ricky kenne ich nicht, aber sie werden uns vielleicht irgendwann mal besuchen. Ich kenne leider nur die Namen von ihnen. Die habe ich hier auch schon mal hingeschrieben, aber ich kann sie ja auch einfach mal wiederholen: Saphia (23), Polly (22) & Brittany (17, glaube ich; sie ist die Pflegetochter). Sie wohnen alle in Adelaide.
Dann zu den Tieren. Sie haben zwei Hunde, Max und Tonto, wie sie ihn nennen. Eigentlich heißt er Jax, aber sie haben ihn umgenannt. Ricky nennt ihn immer noch so. Jedenfalls. Max' Unterkiefer steht ein bisschen vor, das macht sein Gesicht ein bisschen ... nicht ganz so hübsch. Ich finde ihn trotzdem total niedlich und mag ihn auch gern.
Jax ist ziemlich klein, noch ziemlich jung, denke ich, und ein bisschen verrückt. Er möchte immer gestreichelt werden und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Dann tut Max mir immer leid.
Die beiden leben aber draußen, sie passen auf Schlangen auf, zumindest relativ. Das hat Libby mir erklärt, als ich sie nach Spinnen und Schlangen gefragt habe. (Ich solle aufpassen, wo ich hinfasse, sagt sie, weil es hier die Redbackspider gibt, und sie verstecken sich meistens unter Tischen, Stühlen oder in der Küche an der Ablage. Dort, wo man ziemlich oft hinfasst. Vor Schlangen bräuchte ich mich hier nicht fürchten, sie wären nicht aggressiv, ich sollte einfach ziemlich stark aufstampfen und sie würden verschwinden.)
Charlie, die Katze. Niemand hat sie gesehen, schon seit Wochen nicht mehr. Sie hat Angst vor den beiden Hunden. Bald wollen sie vielleicht versuchen, die Hunde ins Auto zu sperren, damit Charlie mal vorbeikommt.
Bro, ihr Fisch. Er lebt in einem Großen Glas auf der Fensterbank in der Küche. Ich hatte gedacht, sie hätten irgendwie einen Goldfisch oder so. Nein. Er ist ein japanischer Kampffisch :D
Libby liebt ihn.
Sie sind hier jedenfalls superlieb und kümmern sich auch total gut um micht. Außerdem scheinen sie hier jeden zu kennen :D. Immer, wenn wir unten im Dorf sind, treffen wir irgendjemanden und es wird geredet und geredet und irgendwann werde ich auch vorgestellt. Dann werde ich jedes Mal angelächelt und gefragt "Hey Susanna, how are you going?". Aber das ist in Dörfern einfach so. ;D
Dann zum Haus. Das Haus ist nicht klein, aber auch nicht so groß. Der Garten ist aber wirklich, wirklich groß. Und, vor allen Dingen, wirklich schön. Ein bisschen gerümpel steht rum, aber trotzdem ist er wirklich schön.
Ich wohne an einer der beiden Haustüren, Ricky wohnt neben mir, Libby und Teddy wohnen oben und Maike wohnt gegenüber vom Badezimmer, dafür muss man ein kleines Stück laufen. Der Boden und die Decke sind hier überall aus Holz und die Wände natürlich aus Stein :D. Aber hier ist kaum gestrichen; meistens nur nackter Stein. Aber das ist nicht schlimm. Ich finde es ganz in Ordnung.
Mein Zimmer. Anfangs war ich ein bisschen unruhig, sagen wir einfach mal, weil ich darin wohnen sollte. Aber jetzt fühle ich mich richtig wohl. Ich fand es nur komisch, dass ich keinen richtigen Kleiderschrank habe, ich habe eine Kommode und ein Gestell für die Sachen, die man aufhängen muss. Dann habe ich noch einen ziemlich großen Schreibtisch und einen Nachttisch, darauf steht eine Nachttischlampe und mittlerweile auch mein Chaos. Dann habe ich noch ein riesiges Bett. Wenn man im Bett liegt, ist nur die Seite links gestrichen. Auch das fand ich komisch. Aber dann hab ich rausgefunden, dass es hier überall so ist, und mittlerweile ist es normal. Ich habe mich eingerichtet und jetzt fühle ich mich wohl.
Dann noch ein nennenswerter Raum hier im ... na ja, mehr oder weniger am Haus - das Badezimmer. Man muss durch eine Tür neben Ricky's Zimmer gehen und ungefähr fünf Meter geradeaus laufen, um dorthin zu gelangen. Es ist aber alles überdacht. Schließlich ist dort gegenüber Maikes Zimmer. Die Wände sind, glaube ich, mit roten Fliesen bedeckt. Ich werde jetzt nicht aufstehen und nachgucken, grade sitze ich so schön :D
Jedenfalls. Es gibt eine unbefestigte (wusste nicht, wie ich das ausdrücken sollte ...) Badewanne mit Dusche, die zur einen Seite hin einen Duschvorhang hat und zur anderen Seite, der Wand, an der die Handtücher hängen, offen ist. Ansonsten steht da noch ein Schrank und eine Waschmaschine. Es gibt zwei Waschbecken und natürlich eine Toilette. Ich weiß nicht, ob ich das schon erzählt habe, aber es ist eine trockene Toilette. Sprich: Ein Plumpsklo. Aber man muss immer Gutes denken - je weniger Wasser man für die Toilette braucht, desto mehr hat man zum Duschen.
Es ist aber echt okay. Man kann so leben. Es ist ganz einfach. Außerdem leben wir hier auf einer kleinen Insel und quasi im Outback. Wozu sollte man dann noch extra eine Kanalisation anschaffen?, hat meine liebe Mutter das so schön ausgedrückt :D
Aber wir haben im Moment genügend Wasser. Gerade regnet es und der Sommer war auch regnerisch genug. Wir trinken hier auch fast nur aus dem Wasserhahn. Ansonsten haben wir so ein Sirupzeug, davon gießt man etwas in eine Kanne und tut dann noch Wasser drauf. Schmeckt wirklich gut.
Gerade sitze ich mit Ricky und Maike im Wohnzimmer. Wir alle sind mit unseren Laptops am Gange und nebenbei läuft noch der Fernseher :D
Heute haben wir generell nur gefaulenzt. Sara war seit gestern bei Ricky und wir haben Filme geguckt und zwischendurch auf dem Wohnzimmerboden mit einem Feuerzeug und Schaschlikspießen Marshmallows geröstet.
Gestern waren wir dann bei so einem Haus, das zu dem Hostel gehört, bei dem Libby arbeitet, und haben da gesäubert. Libby hatte uns gebeten, mitzuhelfen, weil das Haus so groß ist - und JA, es ist absolut groß! Das ist ein Luxushaus, glaubt's mir . Sie meinte auch, 4 Sterne und 1000$/night. Man hat eine fantastische Aussicht auf das Meer und es ist echt klasse eingerichtet.
Sara hat auch geholfen, nachdem Ricky sie am Morgen am Telefon mit "Good morning, sunshine!" geweckt hatte. Danach ist sie noch mit zu uns gekommen und die beiden haben einen Kuchen gebacken :D, und wir haben zu viert Horrorfilme gesehen. An sich waren die nicht so schlimm, aber das war einfach so gruselig, als diese eine Frau von dem Dämon in Paranormal Activity 2 von den Beinen gezogen und weggebracht wurde, dass ich hinterher Probleme hatte, einzuschlafen. :D
Na ja, mittlerweile geht's aber wieder. Jetzt bin ich nur totmüde.
Am Sonntag waren wir dann auf dem Farmermarket. Wir haben Marmelade und Würste für den Softballclub verkauft. Schon direkt am Anfang hat Libby mich Jade und Sara vorgestellt. Jade ist Ricky's beste Freundin, sie wird aber nicht mit uns in eine Klasse gehen, weil sie ein Jahr jünger ist. Sara ist irgendwie auch ihre beste Freundin, aber jetzt ist sie umgezogen. Sie wohnt nicht mehr auf der Insel, sie wohnt in Adelaide. Gestern hat sie erzählt, das wäre jetzt ihre 16. Schule und ihre 4. Highschool.
Die beiden haben mich rumgeführt. Wir sind über den Markt gelaufen, runter zum Foodmarket und dann kurz an den Strand. Dann waren wir noch kurz im Supermarkt und an so einem Laden, den sie besonders gerne mögen. Man könnte ihn als Kiosk bezeichnen.
Das war's aber auch schon vom Markt.
Morgen ist Australia Day, und ich glaube, wir werden an den Strand gehen - und wieder Sara treffen :D - und dann wird es abends noch ein Barbecue geben.
Freitag gehen wir dann zur Schule und ich muss meine Fächer wählen iund meine Schuluniform holen. Ich bin schon gespannt auf die Schule.
Teddy hat mir übrigens schon gesagt, dass wir jeden Morgen mit dem Bus abgeholt werden, wir die ersten darin sind :D, und wir ungefähr eine Dreiviertelstunde fahren werden.
Na ja, das war's jetzt aber wirklich.
Bitte entschuldigt die Länge des Posts, ich melde mich spätestens Samstag wieder, um zu berichten,
lg,
Suse :)
P.S.: Habe ich erwähnt, dass Granny am Sonntag auch noch da war? Mit ihr zusammen haben Libby und ich Tomaten geschnitten und getrocknet. Ich habe auch noch ein paar Fotos.
Also, ich dachte mir mal, dass ich ja einen Post schreiben könnte, in dem ich noch etwas über meine Gastfamilie und das Haus erzählen kann. Außerdem auch über die Pläne der Woche und was ich bisher noch gemacht habe.
Fangen wir mit meiner Gastfamilie an.
Sie besteht aus Teddy, dem Vater, der, glaube ich, ein ganz klitzekleines Bisschen was von einem Macho hat. Aber er ist witzig, auf jeden Fall. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was er arbeitet. :D
Dann ist da noch Libby, die Mutter. Ich mag sie wirklich gerne. Sie ist total nett, fragt mich ganz oft, wie's mir geht und ob alles in Ordnung ist, ob ich vielleicht irgendetwas möchte. Sie kümmert sich hier auch um den Haushalt und so was. Allerdings wäscht hier jeder selbst - sobald er fünfzehn ist. Glück für mich :D
Ricky, meine Gastschwester, ist fünfzehn, wird mit mir in eine Klasse gehen, sie ist, glaube ich, ein bisschen verrückt :D, und fragt mich immer, ob ich mitkommen möchte, wenn sie ins Dorf fahren oder so was. Ich gucke auch immer Filme mit ihnen.
Zu ihnen gehört dann noch Maike. Sie ist nur noch bis zum 4. Feb. hier, sie macht ein Praktikum, das habe ich ja schon mal erzählt. Sie war 2010 für ein halbes Jahr da und ist in den Winterferien zurückgekommen. Sie hilft mir immer, wenn ich etwas nicht verstehe, dann erklärt sie es mir in Deutsch. Oder auch wenn es ein Problem gibt, so wie das mit der Bank. Meine Organisation hat mir fälschlicherweise gesagt, es würde hier eine Westpac Bank geben. (Nein, gibt es nicht.) Ich weiß, dass das nicht gut für mein Englisch ist, aber ich find's gut :D
Die drei Schwestern von Ricky kenne ich nicht, aber sie werden uns vielleicht irgendwann mal besuchen. Ich kenne leider nur die Namen von ihnen. Die habe ich hier auch schon mal hingeschrieben, aber ich kann sie ja auch einfach mal wiederholen: Saphia (23), Polly (22) & Brittany (17, glaube ich; sie ist die Pflegetochter). Sie wohnen alle in Adelaide.
Dann zu den Tieren. Sie haben zwei Hunde, Max und Tonto, wie sie ihn nennen. Eigentlich heißt er Jax, aber sie haben ihn umgenannt. Ricky nennt ihn immer noch so. Jedenfalls. Max' Unterkiefer steht ein bisschen vor, das macht sein Gesicht ein bisschen ... nicht ganz so hübsch. Ich finde ihn trotzdem total niedlich und mag ihn auch gern.
Jax ist ziemlich klein, noch ziemlich jung, denke ich, und ein bisschen verrückt. Er möchte immer gestreichelt werden und zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Dann tut Max mir immer leid.
Die beiden leben aber draußen, sie passen auf Schlangen auf, zumindest relativ. Das hat Libby mir erklärt, als ich sie nach Spinnen und Schlangen gefragt habe. (Ich solle aufpassen, wo ich hinfasse, sagt sie, weil es hier die Redbackspider gibt, und sie verstecken sich meistens unter Tischen, Stühlen oder in der Küche an der Ablage. Dort, wo man ziemlich oft hinfasst. Vor Schlangen bräuchte ich mich hier nicht fürchten, sie wären nicht aggressiv, ich sollte einfach ziemlich stark aufstampfen und sie würden verschwinden.)
Charlie, die Katze. Niemand hat sie gesehen, schon seit Wochen nicht mehr. Sie hat Angst vor den beiden Hunden. Bald wollen sie vielleicht versuchen, die Hunde ins Auto zu sperren, damit Charlie mal vorbeikommt.
Bro, ihr Fisch. Er lebt in einem Großen Glas auf der Fensterbank in der Küche. Ich hatte gedacht, sie hätten irgendwie einen Goldfisch oder so. Nein. Er ist ein japanischer Kampffisch :D
Libby liebt ihn.
Sie sind hier jedenfalls superlieb und kümmern sich auch total gut um micht. Außerdem scheinen sie hier jeden zu kennen :D. Immer, wenn wir unten im Dorf sind, treffen wir irgendjemanden und es wird geredet und geredet und irgendwann werde ich auch vorgestellt. Dann werde ich jedes Mal angelächelt und gefragt "Hey Susanna, how are you going?". Aber das ist in Dörfern einfach so. ;D
Dann zum Haus. Das Haus ist nicht klein, aber auch nicht so groß. Der Garten ist aber wirklich, wirklich groß. Und, vor allen Dingen, wirklich schön. Ein bisschen gerümpel steht rum, aber trotzdem ist er wirklich schön.
Ich wohne an einer der beiden Haustüren, Ricky wohnt neben mir, Libby und Teddy wohnen oben und Maike wohnt gegenüber vom Badezimmer, dafür muss man ein kleines Stück laufen. Der Boden und die Decke sind hier überall aus Holz und die Wände natürlich aus Stein :D. Aber hier ist kaum gestrichen; meistens nur nackter Stein. Aber das ist nicht schlimm. Ich finde es ganz in Ordnung.
Mein Zimmer. Anfangs war ich ein bisschen unruhig, sagen wir einfach mal, weil ich darin wohnen sollte. Aber jetzt fühle ich mich richtig wohl. Ich fand es nur komisch, dass ich keinen richtigen Kleiderschrank habe, ich habe eine Kommode und ein Gestell für die Sachen, die man aufhängen muss. Dann habe ich noch einen ziemlich großen Schreibtisch und einen Nachttisch, darauf steht eine Nachttischlampe und mittlerweile auch mein Chaos. Dann habe ich noch ein riesiges Bett. Wenn man im Bett liegt, ist nur die Seite links gestrichen. Auch das fand ich komisch. Aber dann hab ich rausgefunden, dass es hier überall so ist, und mittlerweile ist es normal. Ich habe mich eingerichtet und jetzt fühle ich mich wohl.
Dann noch ein nennenswerter Raum hier im ... na ja, mehr oder weniger am Haus - das Badezimmer. Man muss durch eine Tür neben Ricky's Zimmer gehen und ungefähr fünf Meter geradeaus laufen, um dorthin zu gelangen. Es ist aber alles überdacht. Schließlich ist dort gegenüber Maikes Zimmer. Die Wände sind, glaube ich, mit roten Fliesen bedeckt. Ich werde jetzt nicht aufstehen und nachgucken, grade sitze ich so schön :D
Jedenfalls. Es gibt eine unbefestigte (wusste nicht, wie ich das ausdrücken sollte ...) Badewanne mit Dusche, die zur einen Seite hin einen Duschvorhang hat und zur anderen Seite, der Wand, an der die Handtücher hängen, offen ist. Ansonsten steht da noch ein Schrank und eine Waschmaschine. Es gibt zwei Waschbecken und natürlich eine Toilette. Ich weiß nicht, ob ich das schon erzählt habe, aber es ist eine trockene Toilette. Sprich: Ein Plumpsklo. Aber man muss immer Gutes denken - je weniger Wasser man für die Toilette braucht, desto mehr hat man zum Duschen.
Es ist aber echt okay. Man kann so leben. Es ist ganz einfach. Außerdem leben wir hier auf einer kleinen Insel und quasi im Outback. Wozu sollte man dann noch extra eine Kanalisation anschaffen?, hat meine liebe Mutter das so schön ausgedrückt :D
Aber wir haben im Moment genügend Wasser. Gerade regnet es und der Sommer war auch regnerisch genug. Wir trinken hier auch fast nur aus dem Wasserhahn. Ansonsten haben wir so ein Sirupzeug, davon gießt man etwas in eine Kanne und tut dann noch Wasser drauf. Schmeckt wirklich gut.
Gerade sitze ich mit Ricky und Maike im Wohnzimmer. Wir alle sind mit unseren Laptops am Gange und nebenbei läuft noch der Fernseher :D
Heute haben wir generell nur gefaulenzt. Sara war seit gestern bei Ricky und wir haben Filme geguckt und zwischendurch auf dem Wohnzimmerboden mit einem Feuerzeug und Schaschlikspießen Marshmallows geröstet.
Gestern waren wir dann bei so einem Haus, das zu dem Hostel gehört, bei dem Libby arbeitet, und haben da gesäubert. Libby hatte uns gebeten, mitzuhelfen, weil das Haus so groß ist - und JA, es ist absolut groß! Das ist ein Luxushaus, glaubt's mir . Sie meinte auch, 4 Sterne und 1000$/night. Man hat eine fantastische Aussicht auf das Meer und es ist echt klasse eingerichtet.
Sara hat auch geholfen, nachdem Ricky sie am Morgen am Telefon mit "Good morning, sunshine!" geweckt hatte. Danach ist sie noch mit zu uns gekommen und die beiden haben einen Kuchen gebacken :D, und wir haben zu viert Horrorfilme gesehen. An sich waren die nicht so schlimm, aber das war einfach so gruselig, als diese eine Frau von dem Dämon in Paranormal Activity 2 von den Beinen gezogen und weggebracht wurde, dass ich hinterher Probleme hatte, einzuschlafen. :D
Na ja, mittlerweile geht's aber wieder. Jetzt bin ich nur totmüde.
Am Sonntag waren wir dann auf dem Farmermarket. Wir haben Marmelade und Würste für den Softballclub verkauft. Schon direkt am Anfang hat Libby mich Jade und Sara vorgestellt. Jade ist Ricky's beste Freundin, sie wird aber nicht mit uns in eine Klasse gehen, weil sie ein Jahr jünger ist. Sara ist irgendwie auch ihre beste Freundin, aber jetzt ist sie umgezogen. Sie wohnt nicht mehr auf der Insel, sie wohnt in Adelaide. Gestern hat sie erzählt, das wäre jetzt ihre 16. Schule und ihre 4. Highschool.
Die beiden haben mich rumgeführt. Wir sind über den Markt gelaufen, runter zum Foodmarket und dann kurz an den Strand. Dann waren wir noch kurz im Supermarkt und an so einem Laden, den sie besonders gerne mögen. Man könnte ihn als Kiosk bezeichnen.
Das war's aber auch schon vom Markt.
Morgen ist Australia Day, und ich glaube, wir werden an den Strand gehen - und wieder Sara treffen :D - und dann wird es abends noch ein Barbecue geben.
Freitag gehen wir dann zur Schule und ich muss meine Fächer wählen iund meine Schuluniform holen. Ich bin schon gespannt auf die Schule.
Teddy hat mir übrigens schon gesagt, dass wir jeden Morgen mit dem Bus abgeholt werden, wir die ersten darin sind :D, und wir ungefähr eine Dreiviertelstunde fahren werden.
Na ja, das war's jetzt aber wirklich.
Bitte entschuldigt die Länge des Posts, ich melde mich spätestens Samstag wieder, um zu berichten,
lg,
Suse :)
P.S.: Habe ich erwähnt, dass Granny am Sonntag auch noch da war? Mit ihr zusammen haben Libby und ich Tomaten geschnitten und getrocknet. Ich habe auch noch ein paar Fotos.
Samstag, 22. Januar 2011
So here I am!
Ich bin angekommen!
Endlich.
Der Flug hat eeewig gedauert. 12 Stunden nach Singapur, sechs Stunden Aufenthalt dort, sechs Stunden nach Adelaide, in Adelaide noch mal genauso viel Zeit Aufenthalt :D, und eine halbe Stunde nach Kingscote. Vom Flughafen dort haben mich Cristian und Heather, meine Betreuerin in der Schule, abgeholt.
In Singapur waren wir mit der ganzen Gruppe schwimmen. Na ja, jedenfalls fast mit der ganzen Gruppe. Die Ersten, die, die nach Christchurch, NZ, flogen, mussten sofort weiter zu ihrem Gate. Die Glücklichen. Ich musste da noch ewig rumrennen. Aber glücklicherweise konnten wir dann kurz duschen. Und ich bin auch noch mit einigen Mädchen durch den Flughafen gelaufen, wir haben was gegessen und haben uns schließlich getrennt. Ich bin aber auf ein paar andere Mädchen getroffen, unter denen auch die, die mit nach Adelaide geflogen sind, waren.
Als alle anderen dann zu ihren passenden Gates gegangen sind, obwohl die meisten Flieger Verspätung hatten, haben wir uns Internet auf unsere Laptops besorgt und uns auf den Boden in so einer komischen Launch gesetzt.
Zwischenzeitlich haben wir dann auch noch einen Jungen verloren gehabt, bei dem sich rausgestellt hatte, dass er erst einfach nur mit anderen zusammen im Kino war und er dann schon längere Zeit beim Gate gewesen war.
Der Flughafen war ziemlich kitschig, weil überall goldene Hasen rumstanden (wir haben ja vermutet, dass es wegen dem neuen chinesischen Jahr ist - dem des Hasens). Aber die Toiletten waren unglaublich! Ich weiß, das klingt doof :D, aber die waren sauber, es war groß und ruhig. Außerdem echt super eingerichtet. Hier irgendwo hab ich auch noch ein Foto ...
Es gab sogar Ankleideräume und Schminkplätze mit Sesseln. Aber genug über Toiletten gesprochen.
Um 12 Uhr sind wir dann schließlich auch zu unserem Gate gegangen und um 1 Uhr losgeflogen.
Morgens um halb 10 sind wir dann angekommen. Die anderen sind alle zu ihren Gastfamilien gegangen; ich wurde zusammen mit dem Begleiter unserer Gruppe von einer Frau vom Ministerium abgeholt. Wir waren erst kurz im Ministerium, dann sind wir eine Stunde lang durch Adelaide gelaufen. Irgendwann zur Mittagszeit sind wir auch in einen Pub mit den ganzen Leuten gegangen, weil die eine Frau ihren letzten Tag hatte und uns eingeladen hatte.
Danach sind wir noch mal durch Adelaide gelaufen und ich hab mir prompt meinen ersten Sonnenbrand auf der Nase zugelegt. :D
Dann wurde ich von einem Mann namens Jesse zum Flughafen zurück gebracht. Dort hieß es dann plötzlich, ich müsste bezahlen, weil ich Übergepäck hätte. Man dürfte nur 15kg mitnehmen.
Ich hab die Frau mit großen Augen angeguckt, weil ich insgesamt 29,5 bei mir hatte, bei Singapore Airlines durfte ich ja 30 mitnehmen. Supi, hab ich mir gedacht, schmeißt du dann mal so eben 50$ raus. Aber es ist ja okay. Die Frau hat ja schon extra weniger berechnet.
Als ich dann in den kleinen Flieger gestiegen bin, war ich schon ziemlich aufgeregt. Gleich würde ich die Insel das erste Mal live sehen.
Ich kann nur sagen: Wow!
Es ist hier so, wie man sich den tollsten Ort der Welt vorstellen kann. Ich zumindest :D
Gelbes Gras, viel ist verlassen, eine Menge Bäume. Ich will jetzt nicht behaupten, ich würde es nicht mögen, in der Großstadt zu sein. Aber das hier ist einfach toll.
Ein paar Kängurus habe ich auch schon gesehen - leider waren sie tot.
Sie lagen am Straßenrand, als ich mit Cristian nach Hause gefahren bin, nachdem er sein Handy von der Arbeit geholt hat.
Da habe ich auch sofort zugegeben, dass es mich verwirrt, dass wir auf der sozusagen falschen Seite fahren. :D
Und dann sind wir angekommen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gehört ihnen ein über 1km langes Grundstück.
Ich würde mein Zimmer jetzt nicht als schön bezeichnen, weil nur eine Wand gestrichen (das ist aber in jedem raum hier so :D ) ist und der Schreibtisch ein bisschen kaputt ist. Aber dafür ist das Bett schön breit.
Gestern Abend gab es dann noch ein Barbecue und die Nachbarn, die keine richtigen Nachbarn sind, weil sie viel zu weit weg wohnen, waren da.
Ich habe schnell die Gastgeschenke verteilt - Libby war sehr begeistert von den Rezepten und den ganzen Abend liefen die schlechten Lieder von den Deutschen CD's -, und dann habe ich kurz was mit den Mädchen gemacht. Nach dem Essen haben wir noch einen Film auf Meikes Laptop angefangen, aber Ricky und ich sind nach einer Zeit müde geworden und wir haben aufgehört.
Heute Morgen bin ich relativ früh aufgewacht, weil dieser Scheiß-Vogel mich geweckt hat, aber ich hab mir Kopfhörer in die Ohren gesteckt und hab versucht, weiter zu schlafen.
Irgendwann gegen elf bin ich dann auch aufgestanden, bin schnell duschen gegangen - da hat Meike mir schon bescheid gesagt, dass sie gleich ins Dorf wollten, um irgendetwas abzugeben, ob ich vielleicht mitkommen will. Ich hab eingewilligt und bin sofort aus der Dusche rausgesprungen.
Die beiden Mädchen haben dann auch noch den Bus gebucht, weil sie auf eine Party gehen. Mich haben sie auch eingeladen, aber ich wollte nicht so gerne. Lieber schlafe ich noch ein bisschen.
Heute Mittag waren wir dann noch im Theater und ich habe nicht wirklich viel verstanden, oh wunder oh wunder :D
Aber ansonsten war ich echt überrascht. Der Akzent geht, und es ist nicht wirklich schwierig. Auch wenn hier alle denken, ich würde nicht so viel verstehen, weil ich manchmal ein bisschen verwirrt gucke, wenn ich etwas akustisch nicht verstehe oder so. Meike übersetzt es mir dann immer.
Vorher haben wir noch Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt. Offensichtlich habe ich dabei ein Sandwich mit Hai gegessen, ohne dass ich es wollte. Aber es schmeckte ganz gut.
Morgen gehen wir dann noch auf den Markt und am Montag wollen sie mich, glaube ich, mit zum Strand nehmen.
Ich freu mich schon drauf, auch wenn der Markt schon früh morgens ist.
Ich schreib dann demnächst noch einmal. Muss ich sehen, wann ich Zeit finde, aber ich denke, bald.
Bis dahin,
greets from Australia,
Suse :)
P.S.: Hier noch ein paar Bilder, die ich bis jetzt gemacht habe.
Endlich.
Der Flug hat eeewig gedauert. 12 Stunden nach Singapur, sechs Stunden Aufenthalt dort, sechs Stunden nach Adelaide, in Adelaide noch mal genauso viel Zeit Aufenthalt :D, und eine halbe Stunde nach Kingscote. Vom Flughafen dort haben mich Cristian und Heather, meine Betreuerin in der Schule, abgeholt.
In Singapur waren wir mit der ganzen Gruppe schwimmen. Na ja, jedenfalls fast mit der ganzen Gruppe. Die Ersten, die, die nach Christchurch, NZ, flogen, mussten sofort weiter zu ihrem Gate. Die Glücklichen. Ich musste da noch ewig rumrennen. Aber glücklicherweise konnten wir dann kurz duschen. Und ich bin auch noch mit einigen Mädchen durch den Flughafen gelaufen, wir haben was gegessen und haben uns schließlich getrennt. Ich bin aber auf ein paar andere Mädchen getroffen, unter denen auch die, die mit nach Adelaide geflogen sind, waren.
Als alle anderen dann zu ihren passenden Gates gegangen sind, obwohl die meisten Flieger Verspätung hatten, haben wir uns Internet auf unsere Laptops besorgt und uns auf den Boden in so einer komischen Launch gesetzt.
Zwischenzeitlich haben wir dann auch noch einen Jungen verloren gehabt, bei dem sich rausgestellt hatte, dass er erst einfach nur mit anderen zusammen im Kino war und er dann schon längere Zeit beim Gate gewesen war.
Der Flughafen war ziemlich kitschig, weil überall goldene Hasen rumstanden (wir haben ja vermutet, dass es wegen dem neuen chinesischen Jahr ist - dem des Hasens). Aber die Toiletten waren unglaublich! Ich weiß, das klingt doof :D, aber die waren sauber, es war groß und ruhig. Außerdem echt super eingerichtet. Hier irgendwo hab ich auch noch ein Foto ...
Es gab sogar Ankleideräume und Schminkplätze mit Sesseln. Aber genug über Toiletten gesprochen.
Um 12 Uhr sind wir dann schließlich auch zu unserem Gate gegangen und um 1 Uhr losgeflogen.
Morgens um halb 10 sind wir dann angekommen. Die anderen sind alle zu ihren Gastfamilien gegangen; ich wurde zusammen mit dem Begleiter unserer Gruppe von einer Frau vom Ministerium abgeholt. Wir waren erst kurz im Ministerium, dann sind wir eine Stunde lang durch Adelaide gelaufen. Irgendwann zur Mittagszeit sind wir auch in einen Pub mit den ganzen Leuten gegangen, weil die eine Frau ihren letzten Tag hatte und uns eingeladen hatte.
Danach sind wir noch mal durch Adelaide gelaufen und ich hab mir prompt meinen ersten Sonnenbrand auf der Nase zugelegt. :D
Dann wurde ich von einem Mann namens Jesse zum Flughafen zurück gebracht. Dort hieß es dann plötzlich, ich müsste bezahlen, weil ich Übergepäck hätte. Man dürfte nur 15kg mitnehmen.
Ich hab die Frau mit großen Augen angeguckt, weil ich insgesamt 29,5 bei mir hatte, bei Singapore Airlines durfte ich ja 30 mitnehmen. Supi, hab ich mir gedacht, schmeißt du dann mal so eben 50$ raus. Aber es ist ja okay. Die Frau hat ja schon extra weniger berechnet.
Als ich dann in den kleinen Flieger gestiegen bin, war ich schon ziemlich aufgeregt. Gleich würde ich die Insel das erste Mal live sehen.
Ich kann nur sagen: Wow!
Es ist hier so, wie man sich den tollsten Ort der Welt vorstellen kann. Ich zumindest :D
Gelbes Gras, viel ist verlassen, eine Menge Bäume. Ich will jetzt nicht behaupten, ich würde es nicht mögen, in der Großstadt zu sein. Aber das hier ist einfach toll.
Ein paar Kängurus habe ich auch schon gesehen - leider waren sie tot.
Sie lagen am Straßenrand, als ich mit Cristian nach Hause gefahren bin, nachdem er sein Handy von der Arbeit geholt hat.
Da habe ich auch sofort zugegeben, dass es mich verwirrt, dass wir auf der sozusagen falschen Seite fahren. :D
Und dann sind wir angekommen. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann gehört ihnen ein über 1km langes Grundstück.
Ich würde mein Zimmer jetzt nicht als schön bezeichnen, weil nur eine Wand gestrichen (das ist aber in jedem raum hier so :D ) ist und der Schreibtisch ein bisschen kaputt ist. Aber dafür ist das Bett schön breit.
Gestern Abend gab es dann noch ein Barbecue und die Nachbarn, die keine richtigen Nachbarn sind, weil sie viel zu weit weg wohnen, waren da.
Ich habe schnell die Gastgeschenke verteilt - Libby war sehr begeistert von den Rezepten und den ganzen Abend liefen die schlechten Lieder von den Deutschen CD's -, und dann habe ich kurz was mit den Mädchen gemacht. Nach dem Essen haben wir noch einen Film auf Meikes Laptop angefangen, aber Ricky und ich sind nach einer Zeit müde geworden und wir haben aufgehört.
Heute Morgen bin ich relativ früh aufgewacht, weil dieser Scheiß-Vogel mich geweckt hat, aber ich hab mir Kopfhörer in die Ohren gesteckt und hab versucht, weiter zu schlafen.
Irgendwann gegen elf bin ich dann auch aufgestanden, bin schnell duschen gegangen - da hat Meike mir schon bescheid gesagt, dass sie gleich ins Dorf wollten, um irgendetwas abzugeben, ob ich vielleicht mitkommen will. Ich hab eingewilligt und bin sofort aus der Dusche rausgesprungen.
Die beiden Mädchen haben dann auch noch den Bus gebucht, weil sie auf eine Party gehen. Mich haben sie auch eingeladen, aber ich wollte nicht so gerne. Lieber schlafe ich noch ein bisschen.
Heute Mittag waren wir dann noch im Theater und ich habe nicht wirklich viel verstanden, oh wunder oh wunder :D
Aber ansonsten war ich echt überrascht. Der Akzent geht, und es ist nicht wirklich schwierig. Auch wenn hier alle denken, ich würde nicht so viel verstehen, weil ich manchmal ein bisschen verwirrt gucke, wenn ich etwas akustisch nicht verstehe oder so. Meike übersetzt es mir dann immer.
Vorher haben wir noch Mensch-ärgere-dich-nicht gespielt. Offensichtlich habe ich dabei ein Sandwich mit Hai gegessen, ohne dass ich es wollte. Aber es schmeckte ganz gut.
Morgen gehen wir dann noch auf den Markt und am Montag wollen sie mich, glaube ich, mit zum Strand nehmen.
Ich freu mich schon drauf, auch wenn der Markt schon früh morgens ist.
Ich schreib dann demnächst noch einmal. Muss ich sehen, wann ich Zeit finde, aber ich denke, bald.
Bis dahin,
greets from Australia,
Suse :)
| Ich konnte es mir nicht nehmen lassen: Die Toiletten in Singapur. |
| Der Pool in Singapur. |
| Adelaide. |
Adelaide. |
| Kingscote von oben. |
Mittwoch, 19. Januar 2011
Die letzten Tage in Deutschland oder Was ich als letztes gemacht habe
Wow. Heute geht's los. Mein letzter Tag in Deutschland.
In den letzten Tagen habe ich sehr, sehr oft zu irgendwelchen Leuten gesagt, dass ich jetzt ins Ausland gehe und ich mich verabschieden wollte. Außerdem haben wir gestern in der Schule bei unserer Mathe-/Klassenlehrerin in unserer Doppelstunde gefrühstückt. Zum Teil wegen mir, und zum Teil auch, weil wir das vor den Ferien machen wollten, aber wir vorzeitig frei bekommen haben :D
Ich hatte viel Spaß, aber es war irgendwie auch ziemlich traurig. Und - ich muss zugeben - als mich hinterher alle verabschiedet haben, hätte ich weinen können :D . Trotzdem war es ein tolles Gefühl.
Aber das war total süß, meine Mathelehrerin hatte mir eine Karte geschrieben und hat mir so ein kleines "Viel Glück"-Büchlein geschenkt. Da hab ich mich total drüber gefreut.
Seit Montag schon habe ich sehr oft gedacht:
Das letzte Mal mit Jule Volleyball.
Das letzte Mal die Schlechteste darin sein :D (nicht, dass sich das hinterher geändert haben wird)
Das letzte Mal deutsche Hausaufgaben machen.
Das letzte Mal zur Schule gehen.
Das letzte Mal meine Klasse sehen.
Das letzte Mal meine stinkenden, ollen, besten Freundinnen sehen ;D
Das letzte und irgendwie auch erste Mal mit ihnen zusammen weinen. :D
Das letzte Mal in mein Bett steigen.
Das letzte Mal aus meinem Bett aufstehen.
Das letzte Mal in meiner Dusche duschen.
...
...
...
Das letzte Mal aus Deutschland bloggen.
... dann geht's los. :)
Jetzt gleich werden wir nämlich irgendwann nach Frankfurt fahren, und dann ... tja, dann gibt's den nächsten Post erst, wenn ich nicht mehr auf deutschem Boden bin. :)
Wie man sich vielleicht vorstellen kann - ich bin seehr aufgeregt :D
In den letzten Tagen war das nicht so, oder ich hab das irgendwie verdrängt, aber gestern Abend hat das irgendwann angefangen, als es dann plötzlich hieß, dass ich mich verabschieden muss.
Außerdem hoffe ich natürlich auch auf einen guten Flug und eine schöne Ankunft. Dann muss ich noch sehen, dass ich so schnell wie möglich Internet bekomme, damit ich die ersten Leute anrufen kann.
Und wenn ich erstmal angekommen bin, werde ich auch die ersten Fotos hochladen.
Aber Libby hat die Mail von meiner Mama beantwortet, und darin hat sie schon gesagt, dass am Samstag so eine Theateraufführung ist und am Sonntag "Farmer Market". Sie produzieren nämlich ihr eigenes Olivenöl.
Und bis dahin kann ich eigentlich nur noch sagen ...
Bis bald, ihr hört von mir, wenn ich angekommen bin :) & Tschüß Deutschland!
lg,
Suse :)
In den letzten Tagen habe ich sehr, sehr oft zu irgendwelchen Leuten gesagt, dass ich jetzt ins Ausland gehe und ich mich verabschieden wollte. Außerdem haben wir gestern in der Schule bei unserer Mathe-/Klassenlehrerin in unserer Doppelstunde gefrühstückt. Zum Teil wegen mir, und zum Teil auch, weil wir das vor den Ferien machen wollten, aber wir vorzeitig frei bekommen haben :D
Ich hatte viel Spaß, aber es war irgendwie auch ziemlich traurig. Und - ich muss zugeben - als mich hinterher alle verabschiedet haben, hätte ich weinen können :D . Trotzdem war es ein tolles Gefühl.
Aber das war total süß, meine Mathelehrerin hatte mir eine Karte geschrieben und hat mir so ein kleines "Viel Glück"-Büchlein geschenkt. Da hab ich mich total drüber gefreut.
Seit Montag schon habe ich sehr oft gedacht:
Das letzte Mal mit Jule Volleyball.
Das letzte Mal die Schlechteste darin sein :D (nicht, dass sich das hinterher geändert haben wird)
Das letzte Mal deutsche Hausaufgaben machen.
Das letzte Mal zur Schule gehen.
Das letzte Mal meine Klasse sehen.
Das letzte Mal meine stinkenden, ollen, besten Freundinnen sehen ;D
Das letzte und irgendwie auch erste Mal mit ihnen zusammen weinen. :D
Das letzte Mal in mein Bett steigen.
Das letzte Mal aus meinem Bett aufstehen.
Das letzte Mal in meiner Dusche duschen.
...
...
...
Das letzte Mal aus Deutschland bloggen.
... dann geht's los. :)
Jetzt gleich werden wir nämlich irgendwann nach Frankfurt fahren, und dann ... tja, dann gibt's den nächsten Post erst, wenn ich nicht mehr auf deutschem Boden bin. :)
Wie man sich vielleicht vorstellen kann - ich bin seehr aufgeregt :D
In den letzten Tagen war das nicht so, oder ich hab das irgendwie verdrängt, aber gestern Abend hat das irgendwann angefangen, als es dann plötzlich hieß, dass ich mich verabschieden muss.
Außerdem hoffe ich natürlich auch auf einen guten Flug und eine schöne Ankunft. Dann muss ich noch sehen, dass ich so schnell wie möglich Internet bekomme, damit ich die ersten Leute anrufen kann.
Und wenn ich erstmal angekommen bin, werde ich auch die ersten Fotos hochladen.
Aber Libby hat die Mail von meiner Mama beantwortet, und darin hat sie schon gesagt, dass am Samstag so eine Theateraufführung ist und am Sonntag "Farmer Market". Sie produzieren nämlich ihr eigenes Olivenöl.
Und bis dahin kann ich eigentlich nur noch sagen ...
Bis bald, ihr hört von mir, wenn ich angekommen bin :) & Tschüß Deutschland!
lg,
Suse :)
Freitag, 14. Januar 2011
"Ich wollte mich nur kurz verabschieden, weil ich ab nächsten Mittwoch für ein halbes Jahr ins Ausland gehe ..."
Hey Internet! :)
Es sind jetzt nur noch fünf! Tage, bis es losgeht. Die Sachen für meinen Koffer liegen unten im Wohnzimmer schon feinsäuberlich zusammengelegt auf dem Tisch und heute sind noch die letzten Gastgeschenke angekommen. Na gut, ich muss noch ein bisschen Marzipanschokolade kaufen, von der Libby mir gesagt hat, dass Teddy sie liebt, und noch Haribo besorgen. Aber im Internet hab ich gelesen, dass man keine "normalen" Haribosachen kaufen soll, die haben nämlich Aldi Süd, und da gibt es auch Gummibärchen und so was.
Aber das ist ja 'ne Sache, die ich ganz schnell erledigen kann. ;D
Insgesamt habe ich jetzt ein Kochbuch mit den besten deutschen Rezepten auf Englisch ("Best Recipes" von Dr. Oetker), einen Kalender mit 365 Bildern von Deutschland ("Wildes Deutschland" :D), 2 CD's mit den besten oder bekanntesten Deutschen Liedern, und noch ein paar Kleinigkeiten für die Mädchen. Und dann eben noch die Süßigkeiten.
Der Titel für diesen Post ist übrigens der Satz, den ich in den letzten zwei Tagen schon so oft zu irgendjemandem gesagt habe: Zu meiner Kieferorthopädin, meinem Zahnarzt, dem Gitarrenlehrer, meiner Lateinlehrerin, der Biolehrerin und der Geschichtslehrerin, ... :D
Es ist voll komisch, dass ich Mittwoch schon zählen konnte, was ich alles nur noch einmal machen werde. Die meisten Sachen habe ich jetzt schon das letzte Mal gemacht, bevor es losgeht.
Langsam bin ich ziemlich aufgeregt, und die Leute fangen an, zu fragen, wo ich denn wohnen werde und so was. Auch wegen der Überschwemmungen, die es im Moment in Queensland gibt, und ich habe bestimmt schon dreimal den gleichen Leuten erklärt, dass ich davon nicht betroffen bin, weil ich in einer vollkommen anderen Region leben werde :D
Es ist ein komisches Gefühl zu denken, dass ich nächste Woche zu dieser Zeit seit ein paar Stunden bei meiner Gastfamilie sein werde und ich für ein halbes Jahr lang nur noch Englisch spreche. Aber ich hab mir das so ausgesucht und ich freue mich so darüber! :))
Jetzt gibt es nur noch ein paar Dinge zu tun, dann kann's endlich losgehen.
Den nächsten Post gibt's dann, wenn ich sagen kann "DIESE Woche Mittwoch geht's los." ;D
lg,
Suse.
Es sind jetzt nur noch fünf! Tage, bis es losgeht. Die Sachen für meinen Koffer liegen unten im Wohnzimmer schon feinsäuberlich zusammengelegt auf dem Tisch und heute sind noch die letzten Gastgeschenke angekommen. Na gut, ich muss noch ein bisschen Marzipanschokolade kaufen, von der Libby mir gesagt hat, dass Teddy sie liebt, und noch Haribo besorgen. Aber im Internet hab ich gelesen, dass man keine "normalen" Haribosachen kaufen soll, die haben nämlich Aldi Süd, und da gibt es auch Gummibärchen und so was.
Aber das ist ja 'ne Sache, die ich ganz schnell erledigen kann. ;D
Insgesamt habe ich jetzt ein Kochbuch mit den besten deutschen Rezepten auf Englisch ("Best Recipes" von Dr. Oetker), einen Kalender mit 365 Bildern von Deutschland ("Wildes Deutschland" :D), 2 CD's mit den besten oder bekanntesten Deutschen Liedern, und noch ein paar Kleinigkeiten für die Mädchen. Und dann eben noch die Süßigkeiten.
Der Titel für diesen Post ist übrigens der Satz, den ich in den letzten zwei Tagen schon so oft zu irgendjemandem gesagt habe: Zu meiner Kieferorthopädin, meinem Zahnarzt, dem Gitarrenlehrer, meiner Lateinlehrerin, der Biolehrerin und der Geschichtslehrerin, ... :D
Es ist voll komisch, dass ich Mittwoch schon zählen konnte, was ich alles nur noch einmal machen werde. Die meisten Sachen habe ich jetzt schon das letzte Mal gemacht, bevor es losgeht.
Langsam bin ich ziemlich aufgeregt, und die Leute fangen an, zu fragen, wo ich denn wohnen werde und so was. Auch wegen der Überschwemmungen, die es im Moment in Queensland gibt, und ich habe bestimmt schon dreimal den gleichen Leuten erklärt, dass ich davon nicht betroffen bin, weil ich in einer vollkommen anderen Region leben werde :D
Es ist ein komisches Gefühl zu denken, dass ich nächste Woche zu dieser Zeit seit ein paar Stunden bei meiner Gastfamilie sein werde und ich für ein halbes Jahr lang nur noch Englisch spreche. Aber ich hab mir das so ausgesucht und ich freue mich so darüber! :))
Jetzt gibt es nur noch ein paar Dinge zu tun, dann kann's endlich losgehen.
Den nächsten Post gibt's dann, wenn ich sagen kann "DIESE Woche Mittwoch geht's los." ;D
lg,
Suse.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Mein Visum & die Antwort der Gastfamilie :)
Hallo ihr, die ihr meinen Blog lest :D
Heute ist wieder einer dieser glücklichen Tage. Mein Visum ist gekommen UND die Gastfamilie hat geantwortet!
Das Visum ist einfach nur so ein langer Brief, den wir mit einer Mail bekommen haben, darin steht dann, dass ich mein Visum bekommen habe und was wir zu tun haben, wenn ich meinen Pass noch mal ändern sollte. Werd ich aber ganz bestimmt nicht tun, das hab ich ja neulich erst gemacht.
Dann die Mail der Gastfamilie. Die jüngste Tochter hat geantwortet, und hat mich überrascht. Anscheinend hat sie noch zwei andere Schwestern als Brittany, die heißen Polly (22) und Saphia (23) und wohnen in Adelaide (also hab ich gute Chancen, dass ich auch mal aufs Festland komme :p ). Außerdem hatten sie letztes Jahr schon einmal eine ATS aus Deutschland, die jetzt zurück gekommen ist, um ein Praktikum zu machen, also werde ich die wahrscheinlich auch mal treffen. Find ich gut. :)
Dann haben sie nicht nur einen Hund, sondern gleich zwei. Die heißen Max und Jax, und ihre Katze heißt Charlie, und ihr Fisch Bro :D
Ricky-lee geht nach den Sommerferien, also am 31. Januar, auch zum ersten Mal auf diese Schule, und sie meint, sie wäre genauso nervös wie ich. Außerdem hat sie mich dran erinnert, dass ich nicht vergessen sollte, warme Sachen einzupacken, weil ich ja am Anfang des Winters noch da bin. :D
Sie hat dann noch ein paar Fotos angehängt und mir gesagt, dass sie mir Näheres über die Hobbies und Interessen der Familie erzählen werden, wenn ich angekommen bin.
Morgen geht's dann noch mal zum Arzt, damit er mich noch impfen kann.
So, den nächsten Post gibt's dann, wenn der Koffer hoffentlich schon geschlossen ist ;D
lg,
Suse :)
Heute ist wieder einer dieser glücklichen Tage. Mein Visum ist gekommen UND die Gastfamilie hat geantwortet!
Das Visum ist einfach nur so ein langer Brief, den wir mit einer Mail bekommen haben, darin steht dann, dass ich mein Visum bekommen habe und was wir zu tun haben, wenn ich meinen Pass noch mal ändern sollte. Werd ich aber ganz bestimmt nicht tun, das hab ich ja neulich erst gemacht.
Dann die Mail der Gastfamilie. Die jüngste Tochter hat geantwortet, und hat mich überrascht. Anscheinend hat sie noch zwei andere Schwestern als Brittany, die heißen Polly (22) und Saphia (23) und wohnen in Adelaide (also hab ich gute Chancen, dass ich auch mal aufs Festland komme :p ). Außerdem hatten sie letztes Jahr schon einmal eine ATS aus Deutschland, die jetzt zurück gekommen ist, um ein Praktikum zu machen, also werde ich die wahrscheinlich auch mal treffen. Find ich gut. :)
Dann haben sie nicht nur einen Hund, sondern gleich zwei. Die heißen Max und Jax, und ihre Katze heißt Charlie, und ihr Fisch Bro :D
Ricky-lee geht nach den Sommerferien, also am 31. Januar, auch zum ersten Mal auf diese Schule, und sie meint, sie wäre genauso nervös wie ich. Außerdem hat sie mich dran erinnert, dass ich nicht vergessen sollte, warme Sachen einzupacken, weil ich ja am Anfang des Winters noch da bin. :D
Sie hat dann noch ein paar Fotos angehängt und mir gesagt, dass sie mir Näheres über die Hobbies und Interessen der Familie erzählen werden, wenn ich angekommen bin.
Morgen geht's dann noch mal zum Arzt, damit er mich noch impfen kann.
So, den nächsten Post gibt's dann, wenn der Koffer hoffentlich schon geschlossen ist ;D
lg,
Suse :)
Dienstag, 4. Januar 2011
15 Tage, 6 Schultage :)
Also dieser Eintrag wird jetzt etwas kürzer und auch ziemlich langweilig, da er ehrlich gesagt auch nur aus Langeweile geschrieben wird :D
Aber erstmal wünsche ich allen, die meinen Blog lesen, ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, ihr seid gut reingekommen :P
Und nun zum richtigen Eintrag :D
Also, gestern waren wir noch bei der Deutschen Bank, weil die ja eine Partnerbank in Australien haben, Westpac, und haben ein Konto eröffnet. Dann kann ich in Australien kostenlos Geld abheben. (Ich weiß nicht, könnte sein, dass ich das schon mal erwähnt habe, ich glaube aber nicht :D )
Danach haben wir dann noch einige notwenidige Sachen wie ein neues Schloss für meinen Koffer gekauft, aber das ist nicht weiter wichtig.
Tja. Das ist eigentlich schon alles Neue :D
Jetzt muss ich nur noch meinen Koffer packen - damit habe ich schon ein bisschen angefangen -, auf mein Visum warten, morgen zum Arzt gehen, Geld aufs andere Konto überweisen und die Mail meiner Gastfamilie erwarten. Sie haben immer noch nicht zurück geschrieben :(
Aber die sind wahrscheinlich einfach im Urlaub, im Moment sind in Australien ja Sommerferien, das haben die Leute von der Organisation auch schon auf dem Vorbereitungstreffen gesagt, wir sollten uns keine Sorgen machen, falls sie nicht sofort antworten. Trotzdem würde ich mich sicherer fühlen, wenn sie antworten würden und ich wüsste, ob ich von denen am Flughafen abgeholt werde. Dazu bräuchte ich dann aber erstmal ein Bild von denen, sonst erkenne ich sie ja gar nicht :D, aber darum hab ich sie in meiner Mail auch schon gebeten.
Ach, noch sind ja zwei Wochen übrig. Und für mich nur noch sechs Schultage :)
In der Zeit müssen aber noch eine Lateinarbeit geschrieben und eine Informatikarbeit abgegeben werden. Außerdem auch noch eine Deutschrede geschrieben werden, juhu! :D
Okay, das ist jetzt echt nichts Wichtiges mehr, und ansonsten war's das auch schon wieder.
Liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
Suse :)
Aber erstmal wünsche ich allen, die meinen Blog lesen, ein frohes neues Jahr. Ich hoffe, ihr seid gut reingekommen :P
Und nun zum richtigen Eintrag :D
Also, gestern waren wir noch bei der Deutschen Bank, weil die ja eine Partnerbank in Australien haben, Westpac, und haben ein Konto eröffnet. Dann kann ich in Australien kostenlos Geld abheben. (Ich weiß nicht, könnte sein, dass ich das schon mal erwähnt habe, ich glaube aber nicht :D )
Danach haben wir dann noch einige notwenidige Sachen wie ein neues Schloss für meinen Koffer gekauft, aber das ist nicht weiter wichtig.
Tja. Das ist eigentlich schon alles Neue :D
Jetzt muss ich nur noch meinen Koffer packen - damit habe ich schon ein bisschen angefangen -, auf mein Visum warten, morgen zum Arzt gehen, Geld aufs andere Konto überweisen und die Mail meiner Gastfamilie erwarten. Sie haben immer noch nicht zurück geschrieben :(
Aber die sind wahrscheinlich einfach im Urlaub, im Moment sind in Australien ja Sommerferien, das haben die Leute von der Organisation auch schon auf dem Vorbereitungstreffen gesagt, wir sollten uns keine Sorgen machen, falls sie nicht sofort antworten. Trotzdem würde ich mich sicherer fühlen, wenn sie antworten würden und ich wüsste, ob ich von denen am Flughafen abgeholt werde. Dazu bräuchte ich dann aber erstmal ein Bild von denen, sonst erkenne ich sie ja gar nicht :D, aber darum hab ich sie in meiner Mail auch schon gebeten.
Ach, noch sind ja zwei Wochen übrig. Und für mich nur noch sechs Schultage :)
In der Zeit müssen aber noch eine Lateinarbeit geschrieben und eine Informatikarbeit abgegeben werden. Außerdem auch noch eine Deutschrede geschrieben werden, juhu! :D
Okay, das ist jetzt echt nichts Wichtiges mehr, und ansonsten war's das auch schon wieder.
Liebe Grüße und noch einen schönen Abend,
Suse :)
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